Predigt von Guido im Christus-Treff Jerusalem am 04.06.2009 Nach den frühesten Nachrichten der Kirchenväter stand das Haus der ersten christlichen Gemeinde von Jerusalem auf dem Berg Zion. Die Leitung der Gemeinde war noch bis ins frühe zweite Jahrhundert in der Hand jüdischer Christen aus der Familie Jesu. Durch die Vertreibung der Juden wurde die Gemeinde
Das Thema „Anbetung“ ist in den letzten Jahren in vielen Gemeinden in den Vordergrund gerückt. Heiss diskutiert werden Fragen von Musikstil, Gottesdienstformen und unterschiedlichen Traditionen. Was Jesus zu dem Thema zu sagen hat, erfahren wir ausgerechnet in einem Gespräch, das er mit einer nichtjüdischen Frau auf nichtjüdischem Gebiet führt. Ein Vortrag von Guido Baltes am
Der Name „Armageddon“ steht für Weltuntergangs- und Kriegsvisionen, die in den Köpfen vieler Christen, aber auch ihrer Gegener, herumspuken. Große Katastrophenfilme verdanken dem Ort, der in der Offenbarung des Johannes erwähnt wird, ihren Namen. Was viele nicht wissen: Die viel zitierte Schlacht von Armageddon findet – so die biblische Vision – gar nicht statt, sondern
Die Bibel ist das grundlegende Buch der Christenheit. In allen Jahrhunderten haben Menschen ihr Leben eingesetzt, und nicht selten auch verloren, um die Bibel zu lesen, zu übersetzen und zu verbreiten. Um so verwunderlicher, dass die Bibel unter Christen unserer Zeit, besonders im Westen, mehr und mehr an Bedeutung verliert. Wie unser Glaube wieder neu
Zu den eher unbekannten und selten erwähnten Orten des Heiligen Landes gehört die Insel Zypern. Dabei spielt die Insel gerade in der frühen Christenheit eine zentrale Rolle. Personen aus Zypern tragen Schlüsselrollen bei der Gründung und Ausbreitung der Urgemeinde, und vor allem als Streitschlichter in verschiedenen Konflikten der ersten Christenheit. Eine Predigt von Guido Baltes
Die Weihnachtsgeschichte gehört wohl zu den meist gelesenen Geschichten der Weltliteratur. Sie berichtet davon, wie Gott Mensch wird. Doch wie zuverlässig sind eigentlich die Berichte von der Geburt Jesu? Diese Frage wird alle Jahre wieder in Zeitschriften und Fernsehshows gestellt. Wieviel Menschenwort also steckt in Gottes Wort? Was kann man noch glauben von dem, was
In der Adventszeit geht unser Blick nicht nur nach vorn auf das bevorstehende Weihnachtsfest, sondern auch darüber hinaus auf die kommende Erlösung am Ende der Zeit. Jesus hat zu seinen Jüngern über diese letzten Zeiten gesprochen, die nicht nur rosig sein werden. Warum wir dennoch erhobenen Hauptes in die Zukunft sehen können, darum geht es
Testimonies about Hebrew Origins of the Gospel Tradition are dating back to the earliest centuries of church history. However, in modern scholarship these have largely been dismissed as myths, since they seem to contradict both the predominant synoptic hypotheses and the likewise predominant assertion that Aramaic, not Hebrew, was the Language of the New Testament
In der Predigtreihe ‚Nach Jesus und doch mit Jesus‘ geht es dieses Mal um echtes Seemannsgarn: Paulus, wegen seines unkonventionellen Glaubens in Jerusalem verhaftet und in Caesarea für mehrere Jahre inhaftiert, soll nun für seinen Prozess nach Rom gebracht werden. Aber sein Schiff kommt nie an: Der Bericht von Seenot, Schiffbruch und Rettung, wie er
Als Gott am Berg Sinai dem Volk Israel begegnete, beauftragte er Moses, für das Volk ein ‚Zelt der Begegnung‘ zu bauen – die Stiftshuette. Sie wurde zum Urbild des späteren Tempels und zahlreicher christlicher Kirchen. Aber nicht nur das: Sie ist auch ein Symbol für die innere Begegnung mit Gott. Wie man Gott heute nahe
Am Ende seiner berühmten „Bergpreidgt“ redet Jesus über die zwei Wege, zwischen denen sich jeder Mensch zu entscheiden hat: Der Weg der zum Leben führt, und der Weg, der ins Verderben führt. Paulus beschreibt die Alternative zwischen Leben und Tod, zwischen eine Leben, das Frucht bringt und einem Leben, das ohne Frucht bleibt, in seinem
Bethanien war zur Zeit Jesu ein kleines Dorf an der Rückseite des Ölbergs. Heute ist es zu einer mittegroßen Stadt herangewachsen, die den Namen „Al-Azarieh“ trägt, der an seinen wohl berühmtesten Einwohner erinnert: Lazarus, einen engen Freund von Jesus, der hier zusammen mit seinen Schwestern Maria und Martha wohnte. Bethanien war so etwas wie die
Beersheva, die Hauptstadt des israelischen Südlandes, war schon zu Zeiten von Abraham und Isaak ein wichtiges Handelszentrum. Später wurde es die Grenzstadt im Süden des Königreiches Israel, das sich „von Dan bis Beersheva“ erstreckte. Die Bedeutung des Namens ist nicht ganz klar. In der Bibel wird er als „Brunnen der Schwüre“ übersetzt. Denn hier, am
Das griechische Wort „Evangelium“ bedeutet übersetzt „gute Neuigkeiten“. Das Evangelium sollte also eigentlich Anlass zur Freude sein und es sollte eine Freude sein, es weiterzusagen. Dennoch gibt es auch unter Christen viele Vorbehalte gegen das Evangelium: Das englische Wort „evangelical“, das übersetzt so viel heißt wie \“Evangeliumsorientiert\“, ist für viele so etwas wie ein Schimpfwort
Kapernaum, idyllisch am nördlichen Ufer des See Genezareth gelegen, wird im Neuen Testament als die \“Stadt Jesu\“ bezeichnet. Erst im letzten Jahrhundert wurden die verfallenen Ruinen des Ortes wiederentdeckt und ausgegraben. Heute sieht man in Kapernaum die monumentalen Überreste einer prachtvollen Synagoge und die Grundmauern eines Wohnhauses, das im 4. Jahrhundert in eine Kirche umgebaut
Zum 60. Jahrestag der Staatsgründung Israels ist Guido gebeten worden. für das Radioprogramm des Evangeliumsrundfunks (ERF) den biblischen Hintergründen dieser Staatsgründung nachzugehen. Hat sich mit der Gründung des Staates Israel biblische Verheissung erfüllt? Welche Verheissungen und Erwartungen blieben unerfüllt oder wurden enttäuscht? Ein Vortrag über erfüllte und unerfüllte Verheissungen in Israel am Abend seines 60.
Am Tag seiner Auferstehung begegnete Jesus zwei Jüngern, die unterwegs nach Emmaus waren. Wo genau dieser Ort lag, darüber gibt es verschiedene Traditionen. Insgesamt acht verschiedene Orte werden heute als das antike Emmaus identifiziert. Welche Orte das sind und ob sie wirklich als das ursprüngliche Emmaus in Frage kommen, darum geht es auch in diesem
Den Abend vor seinem Tod verbrachte Jesus mit seinen engsten Freunden in einem Garten am Fuß des Ölbergs. Noch heute versammeln sich dort am Gründonnerstag Hunderte von Christen, um die Nacht im gebet zu verbringen. Der Name des Gartens, „Gethsemane“, bedeutet übersetzt „Olivenpresse“. Vielleicht hat Jesus diesn ort absichtlich gewählt, weil darin eine tiefere Symbolik
Jedes Jahr am Palmsonntag, eine Woche vor Ostern, versammeln sich in Jerusalem tausende von Pilgern aus aller Welt zur traditionellen Palmsonntags-Prozession. Sie tragen Palmzweige und singen \“Hosianna\“. Damit erinnern sie an den Einzug Jesu in Jerusalem, von dem die Evangelien des Neuen Testaments berichten. Aber was bedeutet eigentlich dieses Wort „Hosianna“? Woher stammt es und
Das islamische Schlachtfest Eid al-Adha fällt in diesem Jahr mit Weihnachten zusammen. Worum geht es bei diesem Fest? Und gibt es vielleicht auch innere Zusammenhänge zwischen beiden Festen? Und was sagt der Koran über Weihnachten? Darum geht es in diesem Vortrag von Guido im Christus-Treff Jerusalem am 20.12.2007 www.bibelentdeckungen.de/wp-content/uploads/2018/08/2007-12-20_GB_EidalAdhaundWeihnachten.mp3
„Auf unseren Strassen hast du gelehrt“, sagen Menschen zu Jesus, und sie begründen damit ihren Anspruch auf einen Platz im Himmel. Wo passt dieser Satz, wenn nicht hier in Jerusalem? Aber die Antwort Jesu ist eine Warnung gegen geistliche Selbstzufriedenheit… Predigt von Guido Baltes in der Erlöserkirche Jerusalem am Buss- und Bettag, 21.11.2007 www.bibelentdeckungen.de/wp-content/uploads/2018/08/2007-11-21_GB_BussundBettag.mp3
Der Ölberg in Jerusalem ist, nach dem Bericht der Apostelgeschichte, der Ort des „Missionsbefehls“ Jesu. Aber auch an anderen Orten und zu anderen Zeiten hat Jesus diesen Auftrag zur Mission wiederholt. Dennoch ist das Wort „Mission“ unter Christen umstritten. Gerade in Jerusalem, wo die Religionen so eng zusammenleben, wird „missionieren“ weithin abgelehnt. Was also heisst
König Josia zählt zu den großen Helden der Geschichte Israels. Neben David, Salomo und Hiskia gilt er als Vorbild des Glaubens und vor allem als Erneuerer: Schon mit 8 Jahren zum König gekrönt, beginnt er mit 25 Jahren ein nationales Reformprogramm, das als \“josianische Reform\“ in die Geschichtsbücher einging. Aber was ist das Geheimnis seiner
Im Zentrum des jüdischen Neujahrsfestes steht das Gericht aufgrund der guten Werke. Dem evangelischen Glauben ist diese Vorstellung fremd, hier zählt traditionell „allein der Glaube“, die guten Werke überlassen wir dem katholischen und dem jüdischen Glauben. Aber was sagt eigentlich der Jude Jesus zu guten Werken? Haben wir in der evangelischen, westlichen Christenheit hier vielleicht
Die Geschichte des Verhältnisses zwischen Christenund Juden ist eine lange und schwierige: Angefangen von dem anfänglichen innerjüdischen Konflikt zwischen Jesusanhängern und ihren Gegnern, über die Trennung der Wege bis hin zu Antisemitismus und Judenverfolgung reicht diese Geschichte hinein bis in die Gegenwart, in der hoffnungsvolle neue Ansätze in der Begegnung zwischen Christen und Juden zu
Die zehn Tage zwischen Himmelfahrt und Pfingsten erinnern an die spannende Zeit des Wartens, die die ersten Jünger erlebten, zwischen der Verheissung des Heiligen Geistes und seinem Kommen am Pfingsttag. Wie können wir diese Haltung der Erwartung auch heute, 2000 Jahre später, noch leben? Wie sieht ein Leben in der Erwartung des Heiligen Geistes aus?
Am Abend vor seinem Tod feiert Jesus mit seinen Jüngern ein letztes mal das Passahfest. Die Speisen auf dem Tisch werden so auch zum Symbol für seinen bevorstehenden Tod am Kreuz. Aber woher stammen dabei eigentlich die Worte \“zur Vergebung der Sünden\“? Jesus entleiht hier Elemente des grossen Versöhnungstages und verbindet sie mit der Tradition
Kurzbeitrag von ERF Radio am 05.04.2007 www.bibelentdeckungen.de/wp-content/uploads/2018/08/2007-04-05_ERFInterviewOsterninJerusalem.mp3
Die Tradition von einer ursprünglich hebräischen Abfassung des ersten Evangeliums reicht zurück bis ins zweite Jahrhundert. In der neueren Forschung seit dem 19. Jahrhundert ist diese Tradition mehr und mehr in Frage gestellt worden, zum einen bedingt durch das wachsende Interesse an der aramäischen Sprache , zum anderen durch die Annahme der Markuspriorität. Inzwischen haben
Vortrag von Guido Baltes am 15.02.2007. www.bibelentdeckungen.de/wp-content/uploads/2018/08/2007-02-15_GB_BegeistertvonAnbetung.mp36042979audio/mpega:1:{s:8:“duration“;s:7:“0:25:10″;}